International Youth and Students for Social Equality
Wie kann die Wehrpflicht gestoppt werden?
Kommt zum Online-Treffen am Mittwoch, 18. Februar um 18:30 Uhr!

Für eine sozialistische Perspektive gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht!

Am 5. März werden wieder zehntausende Jugendliche gegen die Wehrpflicht streiken und zeigen, dass unsere Generation nicht bereit ist, ihr Leben für die Profite der Reichen zu opfern. Schon jetzt werden jede Woche 12.500 Briefe an Jugendliche verschickt, um sie für den Kriegsdienst einzuziehen.

Dabei geht es nicht einfach um eine „theoretische Möglichkeit“ – Die Kriege, in denen wir sterben sollen, werden täglich angeheizt! Die US-Regierung hat zu Beginn des Jahres Venezuela überfallen und droht jetzt mit Krieg gegen den Iran und Grönland. Deutschland schwingt sich selbst zur Großmacht auf, eskaliert den Krieg gegen Russland, bereitet sich auf eine Konfrontation mit den USA vor und führt die größte Aufrüstung seit Hitler durch. Mit ihrer Unterstützung des Völkermords in Gaza zeigt die Regierung, dass es ihr dabei nicht um „Menschenrechte“ oder „Frieden“ geht, sondern um reine Wirtschaftsinteressen.

Der Kampf gegen die Wehrpflicht muss daher ein Kampf gegen Krieg und gegen seine Wurzel sein: den Kapitalismus. Deswegen können wir diesen Kampf nicht allein gewinnen. Uns Schülern müssen sich diejenigen anschließen, die wirklich in der Lage sind, das Land lahmzulegen: Bus- und Straßenbahnfahrer, Fabrikarbeiter, Lehrer, Postboten und alle anderen Teile der Arbeiterklasse, die den ganzen Reichtum schaffen und die ganze Last von Krieg und Krise zu tragen haben. Wir müssen uns mit den Millionen Menschen zusammenschließen, die in den USA gegen Trumps Diktatur auf die Straße gehen und mit den vielen Arbeitern, die auf der ganzen Welt in Streiks treten.

Wir dürfen keine faulen Bündnisse mit Kriegstreibern eingehen, sondern müssen unabhängig von allen kapitalistischen Parteien demokratische Streikkomitees aufbauen.

Diese Perspektive wollen wir am Mittwoch, den 18. Februar um 18:30 Uhr mit allen Interessierten online diskutieren.
Registriere Dich jetzt, um daran teilzunehmen. Es gibt keine Zeit zu verlieren.

Diskutiere diesen Aufruf mit Freunden und Mitschülern und registriere Dich über das Formular unten bei den IYSSE, um den Kampf gegen die Wehrpflicht mit dem Kampf gegen den Kapitalismus zu verbinden!

Solltest Du technische Probleme haben, dann schau dir diese Anleitung zur Open Source Software Big Blue Button an, die wir für das Treffen verwenden: https://webinar.gleichheit.de/anleitung.pdf

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Lies die Grundsatzerklärung der IYSSE und trage Deine Kontaktdaten ein, um bei den International Youth and Students for Social Equality mitzumachen und zu Treffen und Veranstaltungen eingeladen zu werden.

Mittwoch • 18. Februar • 18:30 Uhr

Für eine sozialistische Bewegung gegen Faschismus und Krieg!

Die International Youth and Students for Social Equality (IYSSE) sind die Jugend- und Studierendenbewegung der Sozialistischen Gleichheitsparteien und vereinen weltweit Studierende und Jugendliche im Kampf für Sozialismus.

Pandemie, Krieg, Armut, soziale Ungleichheit, die Gefahr von Faschismus, autoritäre Regime und die Zerstörung der Umwelt – alle großen Probleme, mit denen die Menschheit konfrontiert ist, haben ihre Wurzel im kapitalistischen System. Sie können nur gelöst werden, wenn die Arbeiterklasse die Macht übernimmt und eine sozialistische Gesellschaft aufbaut, die auf echter sozialer Gleichheit basiert. Schließt euch unserem Kampf an und macht mit bei der IYSSE!

Mitmachen
Bildung statt Krieg

Eine sozialistische Perspektive gegen Kürzungen, Wehrpflicht und Weltkrieg

An Hochschulen in Berlin und bundesweit findet derzeit ein regelrechter Kahlschlag statt. Bis 2027 soll jeder zehnte Berliner Studienplatz gestrichen werden und ganze Studiengänge wegfallen. Gleichzeitig wird die historisch größte Aufrüstung seit Hitler umgesetzt: Eine Billion Euro werden ins Militär gesteckt und die Infrastruktur „kriegstüchtig“ gemacht. Die Widereinführung der Wehrpflicht soll das Kanonenfutter für den deutschen Imperialismus bereitstellen und die Jugend in militärische Disziplin zwingen. 80 Jahre nach Kriegsende unterstützt die Bundesregierung den Völkermord in Gaza und heizt den NATO-Stellvertreterkrieg gegen Russland an.

Das sind zwei Seiten der gleichen Entwicklung: Wie im letzten Jahrhundert führt der Kapitalismus wieder zu Völkermord und Weltkrieg und finanziert das durch massive Sozialangriffe. Die einzige Möglichkeit, diesen Wahnsinn zu stoppen, ist eine internationale Bewegung der Arbeiter gegen den Kapitalismus. Diese Perspektive legt Christoph Vandreier, Vorsitzender der Sozialistischen Gleichheitspartei (SGP), in seinem Vortrag dar.

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Stoppt den Völkermord in Gaza!

Die Studierendenproteste in den USA und der Kampf gegen Krieg

Die Opposition gegen das Vorgehen der israelischen Armee im Gaza-Streifen wächst auf der ganzen Welt. Die Regierungen antworten auf die Campus-Besetzungen mit Polizeigewalt. Appelle an sie, sich für die leidende Bevölkerung Gazas einzusetzen, sind aussichtslos. Hinter Netanjahu stehen Biden, Scholz und Co.

Der Krieg gegen die palästinensische Bevölkerung kann nur durch eine internationale Bewegung der Arbeitenden gestoppt werden, die sich gegen alle Kriege und deren Wurzel richtet, den Kapitalismus. Diese Perspektive haben wir am 28. Mai an der Ruhr-Universität Bochum mit Studierenden diskutiert.

Die Rückkehr des Militarismus und der Rechtsruck der herrschenden Eliten wird an den Universitäten ideologisch vorbereitet. Ein Zentrum rechter Ideologie ist die Humboldt-Universität Berlin. Der Geschichtsprofessor Jörg Baberowski ist ein international berüchtigter Nazi-Apologet und ideologischer Vordenker der extremen Rechten. Seine Schriften sind geprägt von der Verharmlosung der NS-Verbrechen.

Die IYSSE kämpfen seit Jahren am Campus und im Studierendenparlament der HU entschieden gegen diese üble Geschichtsfälschung und die Verbreitung von militaristischen und rechtsradikalen Standpunkten. Du studierst auch an der HU? Dann schließ Dich unserer Hochschulgruppe an!

Mehr dazu

Offener Brief des IYSSE-Abgeordneten Sven Wurm an das Präsidium der HU Berlin

Das Präsidium der HU ist für ein Klima der Gewalt und der Einschüchterung gegen Studierende verantwortlich, die sich gegen die Rückkehr von Militarismus und Rechtsextremismus einsetzen.

Zum Offenen Brief
#WirWerdenLaut: Stoppt die Durchseuchung der Schulen und Kitas!

Wir begrüßen die wachsende Opposition gegen die Durchseuchungspolitik an den Schulen. Unter dem Hashtag #WirWerdenLaut haben etwa 100 Schülersprecher und Elternvertreter sowie Dutzende Wissenschaftler eine Petition veröffentlicht, die innerhalb weniger Tage 125.000 Unterschriften erhalten hat. Auch in Frankreich, Griechenland, Italien, Österreich und in den USA wehren sich Schüler und Lehrer mit Protesten gegen den gefährlichen Präsenzunterricht.

Statt Appelle an die etablierten Parteien zu richten, die Tag für Tag deutlich machen, dass ihnen unsere Leben nichts wert sind, müssen wir uns unabhängig in Aktionskomitees für sichere Bildung organisieren und den Kampf in die eigene Hand nehmen. Lest unser Statement und macht die internationalen Schulstreiks und Proteste zum Auftakt für eine umfassende Rebellion der gesamten Arbeiterklasse gegen die Durchseuchung.

Sichere Bildung
Videos
Verteidigt Assange und Manning!

Seit seiner Verhaftung ist der Gründer von Wikileaks, Julian Assange, in großer Gefahr. Assange ist zur Zielscheibe geworden, weil er das getan hat, was Journalisten tun sollten – die Wahrheit enthüllen. Zusammen mit der ebenfalls verfolgten Whistleblowerin Chelsea Manning hat Assange Verbrechen aufgedeckt, die in imperialistischen Kriegen begangen wurden und zum Tod von mehr als einer Million Menschen geführt haben.

Die Verteidigung von Assange und Manning und aller anderen inhaftierten Journalisten erfordert die Mobilisierung der Arbeiterklasse und den Kampf für ein sozialistisches Programm.

Lesemuss: Warum sind sie wieder da?

Der Aufstieg der AfD, die Neonazi-Ausschreitungen in Chemnitz und ihre Verteidigung durch Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen empören Millionen Menschen. Doch warum sind die Faschisten sieben Jahrzehnte nach dem Fall des Dritten Reiches wieder da? Ohne die scharfen Veränderungen in Politik, Staatsapparat und Geistesleben zu untersuchen, kann man das nicht verstehen. Das Buch »Warum sind sie wieder da?« geht diesen Fragen sorgfältig nach. Der Autor Christoph Vandreier war als Sprecher der trotzkistischen Jugendorganisation IYSSE intensiv am Kampf gegen die rechte Offensive beteiligt. Er erklärt, weshalb der Kampf gegen rechts eine sozialistische Perspektive erfordert.

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Unsere Grundsätze

Als Jugend- und Studentenorganisation der Sozialistischen Gleichheitspartei (SGP) und des Internationalen Komitees der Vierten Internationale (IKVI) stützen wir uns auf das gesamte politische Erbe der marxistischen Bewegung. Unsere Tradition reicht von den Anfängen des Marxismus in den 1840er Jahren über die Russische Revolution von 1917 bis hin zum unerbittlichen Kampf Leo Trotzkis gegen die bürokratische Degeneration der Sowjetunion unter Stalin. Die IYSSE haben Sektionen auf der ganzen Welt. Lest mehr in unserer Grundsatzerklärung!

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