Veranstaltungen

Der Aufstieg der extremen Rechten wurde auch an den Universitäten vorbereitet. Die Relativierung der Nazi-Verbrechen, rassistische Hetze gegen Flüchtlinge und militaristische Forschung und Propaganda haben längst an den Hochschulen Einzug erhalten. Nun missbraucht der Chef des Deutschen Hochschulverbands, Bernhard Kempen, seine Stellung, um die Kritik an rechtsextremen Professoren wie Baberowski (»Hitler war nicht grausam«) als »Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit« zu delegitimieren.

Auf der Veranstaltung wollen wir über die gefährlichen Entwicklungen an den Universitäten informieren und über die gesellschaftlichen und historischen Ursachen des Rechtsrucks diskutieren. Wie in den 1930er Jahren reagiert die herrschende Klasse auf die tiefe Krise des Kapitalismus mit einer Hinwendung zu Faschismus, Militarismus und Diktatur. Im Zentrum steht die Frage, weshalb der Kampf dagegen heute wie damals eine sozialistische Perspektive erfordert.

Lest hier unseren Offenen Brief.

Berlin

29.10.2019, 18:30 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin
Seminargebäude am Hegelplatz
(Hörsaal 1.101)
Dorotheenstraße 24
10117 Berlin
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Bochum

30.10.2019, 18:00 Uhr
Ruhr-Universität Bochum
HZO (Hörsaal 100)
Universitätsstraße 150
44801 Bochum
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Karlsruhe

07.11.2019, 18:00 Uhr
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Nusselt-Hörsaal (Gebäude 10.23)
Kaiserstraße 10
76131 Karlsruhe
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Warum sind sie wieder da? – Buchvorstellung auf der Frankfurter Buchmesse

80 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs kehrt Deutschland zu einer aggressiven Großmachtpolitik zurück, und all der Schmutz, der lange als überwunden galt, kommt wieder hoch. Wie in den 1930er Jahren reagiert die herrschende Klasse auf die tiefe Krise des Kapitalismus mit Rassismus, Nationalismus und Militarismus. Rechte Terrornetzwerke reichen bis tief in den Staatsapparat hinein.

Das Buch »Warum sind sie wieder da?« weist detailliert nach, wie der Aufstieg der AfD durch Professoren, Medien und Parteien ideologisch und politisch vorbereitet wurde. Es untersucht die Parallelen und Unterschiede zu 1933 und erklärt, weshalb die wachsende Opposition von Arbeitern und Studierenden gegen rechts heute wie damals ein sozialistisches Programm erfordert.

Der Autor Christoph Vandreier ist als stellvertretender Vorsitzender der Sozialistischen Gleichheitspartei führend am Kampf gegen die rechte Offensive beteiligt.

19. Oktober 2019, 10:30 bis 11:30 Uhr
EDU-Stage, Halle 4.2
Frankfurter Buchmesse
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Wahl zum Studierendenparlament
der Ruhr-Uni Bochum, 3.–7. Dezember 2018

Wir treten zu den StuPa-Wahlen an der RUB an, um eine sozialistische Bewegung gegen Militarismus und Krieg, soziale Ungleichheit und den Aufstieg der extremen Rechten aufzubauen. Wir wollen verhindern, dass die Universitäten wie vor dem Ersten und Zweiten Weltkrieg wieder in staatlich gelenkte Kaderschmieden für rechte und militaristische Ideologie verwandelt werden.

 

Die Lehren von 1933 und der Kampf gegen Faschismus heute

 

Mit der Rückkehr der herrschenden Klasse zu einer aggressiven Großmachtpolitik kommt in Deutschland der ganze Schmutz wieder hoch, der lange als überwunden galt: Rassismus, völkischer Nationalismus und extremer Militarismus. Schon in den 1930er Jahren wurde die NSDAP aufgebaut, um die organisierte Arbeiterschaft zu zerschlagen und Deutschland nach den Gräueln des Ersten Weltkriegs wieder in den Krieg zu führen.

Was sind die sozialen und politischen Grundlagen des Faschismus? Was sind die Parallelen und Unterschiede zu den 1930er Jahren? Wie war es möglich, dass Hitler und die Nazis trotz einer mächtigen Arbeiterbewegung an die Macht kommen konnten? Auf der Veranstaltung wollen wir mit einem Redakteur World Socialist Web Site über diese wichtigen Fragen sprechen und gestützt auf Leo Trotzkis Schriften über Deutschland diskutieren, weshalb der Kampf gegen Krieg und Faschismus auch heute eine sozialistische Perspektive erfordert.

 

4. Dezember 2018, 18:00 Uhr
Ruhr-Universität Bochum
Hörsaal HGB 20 (G-Reihe)
Universitätsstraße 150
44801 Bochum
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Warum sind sie wieder da?

 

Um gegen die extreme Rechte zu kämpfen, muss man verstehen, wie und warum sie zurückkehrt. Deshalb haben wir den Autor des Buches »Warum sind sie wieder da?« eingeladen, um im Rahmen unseres Wahlkampfs zu diesen Fragen zu sprechen.

Christoph Vandreier weist nach, wie die AfD in den letzten Jahren systematisch aufgebaut wurde, um die Politik von Militarismus und Sozialabbau durchzusetzen. Dabei geht er auf die Rolle der Bundestagsparteien, der Medien und des Verfassungsschutzes ein und untersucht insbesondere, wie rechtsradikale Positionen an den Universitäten wieder salonfähig gemacht wurden. Vandreier war als langjähriger Sprecher der IYSSE und stellvertretender Vorsitzender der Sozialistischen Gleichheitspartei (SGP) intensiv am Kampf gegen diese rechte Offensive beteiligt.

 

27. November 2018, 18:00 Uhr
Ruhr-Universität Bochum
Hörsaal HGB 20 (G-Reihe)
Universitätsstraße 150
44801 Bochum
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Wahlen zum Studierendenparlament am Karlsruher Institut für Technologie

Wählt IYSSE!

Die IYSSE treten zur StuPa-Wahl vom 8. bis 12. Juli am KIT an, um eine sozialistische Bewegung gegen Militarismus und Krieg, soziale Ungleichheit und die extreme Rechte aufzubauen. Wir wollen verhindern, dass die Universitäten wie vor dem Ersten und Zweiten Weltkrieg wieder zu staatlich gelenkten Kaderschmieden für rechte und militaristische Ideologie werden. Wir bauen eine weltweite Antikriegsbewegung auf, die Arbeiter und Jugendliche unabhängig von Herkunft, Nation, Hautfarbe oder Religion auf sozialistischer Grundlage vereint.

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Wahlstatement

Veranstaltungen zur StuPa-Wahl in Karlsruhe

I. Warum sind sie wieder da? Geschichtsfälschung, politische Verschwörung und die Wiederkehr des Faschismus in Deutschland

Spätestens der Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat gezeigt, dass Deutschland 75 Jahre nach dem Untergang des Dritten Reichs wieder ein Nazi-Problem hat. Das Buch „Warum sind sie wieder da?“ von Christoph Vandreier weist nach, wie der Aufstieg der AfD durch Professoren, Medien und Parteien ideologisch und politisch vorbereitet wurde. Der Autor war als Sprecher der IYSSE intensiv am Kampf gegen die rechte Offensive beteiligt. Er erklärt, weshalb der Kampf gegen rechts eine sozialistische Perspektive erfordert.

Freitag, 5. Juli 2019, 18:00 Uhr
Karlsruher Institut für Technologie
Gebäude 30.28, Raum 008
Lernzentrum am Fasanenschlösschen
Wolfgang-Gaede-Straße 6
76131 Karlsruhe

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II. Stoppt die Kriegsvorbereitungen gegen den Iran!

Die Gefahr eines dritten Weltkriegs, geführt mit Atomwaffen, war noch nie so groß wie heute.

Am 20. Juni hat US-Präsident Trump einen Militärschlag gegen Iran buchstäblich in letzter Minute abgebrochen. Die Gefahr, dass die USA doch noch zuschlagen und die ganze Welt in eine Katastrophe stürzen, ist ungebrochen hoch. Wir diskutieren über die Hintergründe und erklären, weshalb der Kampf gegen Krieg untrennbar mit dem Kampf gegen seine Ursache, den Kapitalismus, verbunden ist.

Freitag, 12. Juli 2019, 18:00 Uhr
Karlsruher Institut für Technologie
Gebäude 30.28, Raum 008
Lernzentrum am Fasanenschlösschen
Wolfgang-Gaede-Straße 6
76131 Karlsruhe

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Update: Baberowski und die Unileitung sind mit dem Antrag für das Diktaturen-Zentrum gescheitert. Lest mehr in unserem Artikel.

Am Dienstag, den 18. Juni, will der Akademische Senat der Humboldt-Universität über die Finanzierung eines rechten Think-Tanks für Diktaturforschung entscheiden. Initiator und treibende Kraft dieses Projekts, das seit rund fünf Jahren unter dem Titel „Diktaturen als alternative Ordnungen“ vorbereitet wird, ist der rechtsradikale Professor und Osteuropa-Historiker Jörg Baberowski.

„Es geht hier nicht um die wissenschaftliche Erforschung von Diktaturen, sondern um die Legitimation autoritärer Herrschaft“, erklärte das Studierendenparlament fast einstimmig in einer Resolution.

Der öffentliche Teil der Sitzung beginnt gegen 13 Uhr und findet im Senatssaal statt. Baberowskis Diktaturen-Projekt soll ganz am Ende der Sitzung (TOP 26) durchgewunken werden. Wir rufen alle Studierenden dazu auf, an der Sitzung des AS teilzunehmen, um gegen das Vorhaben zu protestieren.

Humboldt-Universität Berlin
Senatssaal im Hauptgebäude
18. Juni 2019, 13:00 Uhr

Der Aufstieg der AfD und das immer dreistere Auftreten der Neonazis empören Millionen Menschen. Doch warum sind die Faschisten sieben Jahrzehnte nach dem Fall des Dritten Reiches wieder da? Ohne die scharfen Veränderungen in Politik, Staatsapparat und Geistesleben zu untersuchen, kann man das nicht verstehen.

Mit der Zuspitzung internationaler Konflikte und der Verschärfung sozialer Spannungen kehren die deutschen Eliten zur Großmachtpolitik und zu den diktatorischen Herrschaftsformen der Vergangenheit zurück. Die Große Koalition rüstet systematisch auf und setzt die Flüchtlingspolitik der AfD in die Tat um.

An den Universitäten werden in wachsendem Maße die Verbrechen der Nazis verharmlost und rechtsradikale Standpunkte salonfähig gemacht. Rechtsextreme Professoren, wie Jörg Baberowski von der Berliner Humboldt-Universität, werden vehement gegen studentische Kritiker verteidigt. In diesem Klima wächst die AfD, die in der Polizei, im Militär und im Geheimdienst zahlreiche Unterstützer hat.

Das Buch »Warum sind sie wieder da?« geht diesen Fragen sorgfältig nach. Der Autor Christoph Vandreier ist als stellvertretender Vorsitzender der Sozialistischen Gleichheitspartei aktiv am Kampf gegen die rechte Offensive beteiligt. Er erklärt, weshalb der Kampf gegen rechts eine sozialistische Perspektive erfordert.

 

Magdeburg

15. Juni 2019, 17:00 Uhr
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
G16 – R054
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WikiLeaks-Gründer Julian Assange wird verfolgt, weil er die Kriegsverbrechen der Herrschenden aufgedeckt hat. Seine Verhaftung in London und seine drohende Auslieferung in die USA sind ein Angriff auf die demokratischen Rechte aller. Auf der Kundgebung werden Sprecher aus der ganzen Welt ein Zeichen gegen Militarismus und Krieg und für die Meinungsfreiheit setzen.

• Freiheit für Assange und Manning!
• Verteidigt die Meinungsfreiheit!
• Gegen Krieg und Militarismus!
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Freiheit für Julian Assange!

 

Nach seiner Verhaftung ist der Gründer von Wikileaks, Julian Assange, in großer Gefahr. Die Trump-Regierung drängt auf seine Auslieferung an die USA, wo ihm eine schwere Gefängnisstrafe oder sogar die Todesstrafe drohen.

Assange ist zur Zielscheibe geworden, weil er das getan hat, was Journalisten tun sollten – die Wahrheit zu enthüllen. Zusammen mit der ebenfalls inhaftierten Whistleblowerin Chelsea Manning hat Assange Verbrechen aufgedeckt, die in imperialistischen Kriegen begangen wurden und zum Tod von mehr als einer Million Menschen geführt haben.

Das brutale Vorgehen gegen Assange und die Hetzkampagne in den bürgerlichen Medien sind eine Warnung. Wie in den 1930er Jahren reagiert die herrschende Klasse auf die wachsende soziale und politische Opposition unter Arbeitern und Jugendlichen mit faschistischen Methoden. Jeder, der gegen Krieg, Militarismus und soziale Ungleichheit protestiert, soll mundtot gemacht werden.

Die Verteidigung von Assange und Manning und aller anderen inhaftierten Journalisten erfordert die Mobilisierung der Arbeiterklasse und den Kampf für ein sozialistisches Programm. Auf der Veranstaltung wollen wir mit allen Interessierten über diese Perspektive und die Hintergründe von Assanges Verhaftung diskutieren.

Berlin

30. April 2019, 18:30 Uhr
Humboldt-Universität Berlin
Seminargebäude am Hegelplatz
Raum 1.103
Dorotheenstraße 24
10117 Berlin

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Die Lehren von 1933 und der Kampf gegen Faschismus heute

 

Vortrag der IYSSE in der Veranstaltungsreihe „Rechte Umtriebe“ des AStA Uni Bremen

Sven Wurm (IYSSE HU Berlin) wird in Bremen zu der Frage sprechen, wie der Aufstieg der Rechten gerade an den Unis systematisch vorbereitet wurde und sich wie in den 1930er Jahren aus der tiefen Krise des Kapitalismus ergibt. Auf der ganzen Welt greifen die Herrschenden wieder zu autoritären und faschistischen Methoden, um ihre Politik von Krieg und Sozialkürzungen durchzusetzen. Deshalb ist eine sozialistische Perspektive notwendig, um die rechte Gefahr zu stoppen.

Bremen

30. Januar 2018, 18:00 Uhr
Universität Bremen
Geisteswissenschaften 2 (GW2)
Enrique-Schmidt-Straße
28359 Bremen
Etage 2B, Hörsaal GW2 B2900
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Wahlen zum Studierendenparlament der Berliner Humboldt-Universität 2019

Wählt IYSSE – Liste 5!

Wir treten zu den StuPa-Wahlen an der HU am 23./24. Januar 2019 an, um eine sozialistische Bewegung gegen Militarismus und Krieg, soziale Ungleichheit und den Aufstieg der extremen Rechten aufzubauen. Wir wollen verhindern, dass die Universitäten wie vor dem Ersten und Zweiten Weltkrieg wieder in staatlich gelenkte Kaderschmieden für rechte und militaristische Ideologie verwandelt werden.

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Wahlstatement

Veranstaltungsreihe zur StuPa-Wahl

I. Die Lehren von 1933 und der Kampf gegen Faschismus heute

Deutschland kehrt zu einer aggressiven Großmachtpolitik zurück und all der Schmutz, der lange als überwunden galt, kommt wieder hoch: Rassismus, Nationalismus und Militarismus.

Was verbindet die AfD mit den Nazis? Was sind die Parallelen und Unterschiede zu den 1930er Jahren? Wie war es möglich, dass Hitler und die Nazis trotz einer mächtigen Arbeiterbewegung an die Macht kommen konnten? Was sind die gesellschaftlichen und politischen Ursachen des Faschismus?

Auf der Veranstaltung wollen wir mit einem Redakteur der World Socialist Web Site über diese Fragen sprechen und – gestützt auf Leo Trotzkis Schriften über Deutschland – diskutieren, weshalb der Kampf gegen Krieg und Faschismus auch heute eine sozialistische Perspektive erfordert.

9. Januar 2019, 18:30 Uhr
Humboldt-Universität Berlin
Seminargebäude am Hegelplatz
Raum 1.103
Dorotheenstraße 24
10117 Berlin
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II. Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht: Der erste faschistische Mord in Deutschland

Am 15. Januar 1919 wurden die Führer der zwei Wochen zuvor gegründeten Kommunistischen Partei Deutschlands, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, von rechtsextremen Freikorps in enger Zusammenarbeit mit der Regierung von Friedrich Ebert (SPD) ermordet. Die Täter wurden nie verurteilt, sondern machten später unter den Nazis und auch in der Bundesrepublik Karriere. Noch 1962 verteidigte ein Bulletin der Regierung Adenauer den feigen Mord, weil Deutschland nur so »vor dem Kommunismus gerettet werden konnte«.

Wir wollen auf der Veranstaltung über die revolutionären und konterrevolutionären Ereignisse sprechen, die vor hundert Jahren im ersten faschistischen Mord der deutschen Geschichte gipfelten. Wer genau waren die Täter und welche Rolle spielte die SPD? Was sind die Gründe für die braune Kontinuität? Nach den rechtsextremen Ausschreitungen in Chemnitz und den Enthüllungen über Neonazi-Netzwerke im Staatsapparat, die Todeslisten erstellen und Mordanschläge auf linke Politiker planen, sind diese Fragen von brennender Aktualität.

16. Januar 2019, 18:30 Uhr
Humboldt-Universität Berlin
Seminargebäude am Hegelplatz
Raum 1.103
Dorotheenstraße 24
10117 Berlin
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III. Sozialismus oder Barbarei? Wie kann der Aufstieg der extremen Rechten gestoppt werden?

Der Aufstieg der extremen Rechten ist ein internationales Phänomen: Trump in den USA, Bolsonaro in Brasilien, Duterte auf den Philippinen, Salvini in Italien, Strache in Österreich und die reaktionären Regimes in Osteuropa – überall reagiert die herrschende Klasse auf die tiefe Krise des Kapitalismus mit Nationalismus und Militarismus.

Unter Arbeitern und Jugendlichen wächst dagegen die Opposition. In Frankreich protestieren Hunderttausende gegen die Erhöhung der Benzinsteuer und die rechte Politik der Regierung Macron. Auch in anderen europäischen Ländern und international kommt es zum Aufleben von Streiks und Arbeitskämpfen. In Deutschland gingen im vergangenen Jahr Hunderttausende gegen den Aufstieg der AfD auf die Straße. Studierende an der HU und anderen Universitäten verabschiedeten Resolutionen gegen rechte Professoren und ihre Unterstützer in der Politik.

Diese Opposition braucht eine klare politische Strategie und Perspektive. Der Widerstand gegen Faschismus und Krieg sowie die Verteidigung demokratischer und sozialer Rechte sind untrennbar mit dem Kampf gegen den Kapitalismus verbunden. Sie erfordern eine sozialistische Perspektive und den Aufbau einer unabhängigen, internationalen Bewegung der Arbeiterklasse. Um darüber zu diskutieren, haben wir auch Vertreter der IYSSE aus anderen Ländern als Sprecher geladen.

22. Januar 2019, 18:30 Uhr
Humboldt-Universität Berlin
Seminargebäude am Hegelplatz
Raum 1.101
Dorotheenstraße 24
10117 Berlin
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Der Protest der »Gelbwesten« in Frankreich und der Kampf gegen soziale Ungleichheit in Europa


Veranstaltung mit Live-Schaltung zu einer Versammlung in Paris

 

Die Bewegung der »Gelben Westen« in Frankreich begann als Protest gegen die Erhöhung der Benzinpreise. In kurzer Zeit hat sie sich zu einer Massenbewegung gegen den »Präsidenten der Reichen«, Emmanuel Macron, und den Kapitalismus entwickelt. Unzählige Arbeiter, Studierende und Schüler haben sich angeschlossen. Während sie Ende des Monats nicht mehr über die Runden kommen, bereichert sich eine kleine Elite hemmungslos.

Die Ereignisse in Frankreich werfen grundlegende internationale Fragen auf. Wie kann der Kampf gegen Kapitalismus, Polizeistaat und Krieg erfolgreich geführt und die Gesellschaft im Interesse der großen Mehrheit reorganisiert werden? In einer Live-Schaltung mit einer Versammlung der Parti de l’égalité socialiste in Paris diskutieren wir den Aufbau von Aktionskomitees, die Forderung nach einem europäischen Generalstreik und ein internationales sozialistisches Programm.

Berlin

16. Dezember 2018, 15:00 Uhr
Centre Français
Müllerstraße 74
13349 Berlin
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Warum sind sie wieder da? – Buchvorstellung in Berlin

Der Aufstieg der AfD und das immer dreistere Auftreten der Neonazis empören Millionen Menschen. Doch warum sind die Faschisten sieben Jahrzehnte nach dem Fall des Dritten Reiches wieder da? Ohne die scharfen Veränderungen in Politik, Staatsapparat und Geistesleben zu untersuchen, kann man das nicht verstehen. Mit der Zuspitzung internationaler Konflikte und der Verschärfung sozialer Spannungen kehren die deutschen Eliten zur Großmachtpolitik und zu den diktatorischen Herrschaftsformen der Vergangenheit zurück. Die Große Koalition rüstet systematisch auf und setzt die Flüchtlingspolitik der AfD in die Tat um.

An den Universitäten werden die Verbrechen der Nazis verharmlost. Rechtsextreme Professoren, wie Jörg Baberowski von der Berliner Humboldt-Universität, werden vehement gegen studentische Kritiker verteidigt. In diesem Klima wächst die AfD, die in der Polizei, im Militär und im Geheimdienst zahlreiche Unterstützer hat. Das Buch »Warum sind sie wieder da?«, das wir in Bochum und Berlin vorstellen wollen, geht diesen Fragen sorgfältig nach.

Der Autor Christoph Vandreier ist als stellvertretender Vorsitzender der Sozialistischen Gleichheitspartei aktiv am Kampf gegen die rechte Offensive beteiligt. Er erklärt, weshalb der Kampf gegen rechts eine sozialistische Perspektive erfordert.

11. Dezember 2018, 18:30 Uhr
Humboldt-Universität Berlin
Hauptgebäude (Hörsaal 2097)
Unter den Linden 6, 10117 Berlin
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Wahl zum Studierendenparlament
der Ruhr-Uni Bochum, 3.–7. Dezember 2018

Wir treten zu den StuPa-Wahlen an der RUB an, um eine sozialistische Bewegung gegen Militarismus und Krieg, soziale Ungleichheit und den Aufstieg der extremen Rechten aufzubauen. Wir wollen verhindern, dass die Universitäten wie vor dem Ersten und Zweiten Weltkrieg wieder in staatlich gelenkte Kaderschmieden für rechte und militaristische Ideologie verwandelt werden.

 

Die Lehren von 1933 und der Kampf gegen Faschismus heute

 

Mit der Rückkehr der herrschenden Klasse zu einer aggressiven Großmachtpolitik kommt in Deutschland der ganze Schmutz wieder hoch, der lange als überwunden galt: Rassismus, völkischer Nationalismus und extremer Militarismus. Schon in den 1930er Jahren wurde die NSDAP aufgebaut, um die organisierte Arbeiterschaft zu zerschlagen und Deutschland nach den Gräueln des Ersten Weltkriegs wieder in den Krieg zu führen.

Was sind die sozialen und politischen Grundlagen des Faschismus? Was sind die Parallelen und Unterschiede zu den 1930er Jahren? Wie war es möglich, dass Hitler und die Nazis trotz einer mächtigen Arbeiterbewegung an die Macht kommen konnten? Auf der Veranstaltung wollen wir mit einem Redakteur World Socialist Web Site über diese wichtigen Fragen sprechen und gestützt auf Leo Trotzkis Schriften über Deutschland diskutieren, weshalb der Kampf gegen Krieg und Faschismus auch heute eine sozialistische Perspektive erfordert.

 

4. Dezember 2018, 18:00 Uhr
Ruhr-Universität Bochum
Hörsaal HGB 20 (G-Reihe)
Universitätsstraße 150
44801 Bochum
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Warum sind sie wieder da?

 

Um gegen die extreme Rechte zu kämpfen, muss man verstehen, wie und warum sie zurückkehrt. Deshalb haben wir den Autor des Buches »Warum sind sie wieder da?« eingeladen, um im Rahmen unseres Wahlkampfs zu diesen Fragen zu sprechen.

Christoph Vandreier weist nach, wie die AfD in den letzten Jahren systematisch aufgebaut wurde, um die Politik von Militarismus und Sozialabbau durchzusetzen. Dabei geht er auf die Rolle der Bundestagsparteien, der Medien und des Verfassungsschutzes ein und untersucht insbesondere, wie rechtsradikale Positionen an den Universitäten wieder salonfähig gemacht wurden. Vandreier war als langjähriger Sprecher der IYSSE und stellvertretender Vorsitzender der Sozialistischen Gleichheitspartei (SGP) intensiv am Kampf gegen diese rechte Offensive beteiligt.

 

27. November 2018, 18:00 Uhr
Ruhr-Universität Bochum
Hörsaal HGB 20 (G-Reihe)
Universitätsstraße 150
44801 Bochum
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1938 gründete Leo Trotzki die Vierte Internationale, um die Perspektive des internationalen Sozialismus gegen den Stalinismus zu verteidigen. Achtzig Jahre danach ist dies von brennender Aktualität. Der Kapitalismus befindet sich weltweit in einer tiefen Krise. Krieg, Faschismus und wachsende soziale Ungleichheit bedrohen wieder die Menschheit. Zwischen den Großmächten wächst die Gefahr eines Atomkriegs. In Deutschland gibt mit der AfD eine rechtsextreme Partei den Ton an und Neonazis treten immer dreister auf.

David North und Vertreter der Sozialistischen Gleichheitspartei erklären, weshalb der Kampf gegen Krieg und Faschismus eine sozialistische Perspektive erfordert. Sie sprechen über die Geschichte der Vierten Internationale und die enormen Lehren, die diese für heute beinhaltet. North spielt seit 45 Jahren eine führende Rolle in der trotzkistischen Bewegung, ist Vorsitzender der Socialist Equality Party (USA) und leitet die Redaktion der World Socialist Web Site.

Berlin

3. November 2018, 16:00 Uhr
Rathaus Schöneberg
Louise-Schroeder-Saal
(Raum 195)
John-F.-Kennedy-Platz
10825 Berlin
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Die Leitung der Humboldt-Uni unter Präsidentin Sabine Kunst verklagt auf Geheiß der AfD den RefRat (AStA), um die Veröffentlichung sämtlicher Namen seiner Mitglieder zu erzwingen. Wofür die AfD solche Listen braucht, ist bekannt: Sie will linke und aktive Studierende einschüchtern und bedrohen.

Das dürfen wir nicht zulassen! Der Vorstoß der Rechten an der HU ist ein gefährlicher Präzedenzfall und richtet sich gegen alle Studierende. Nachdem sich die Präsidentin wiederholt hinter rechtsradikale Professoren gestellt hat, geht sie jetzt zusammen mit der AfD gegen diejenigen vor, die das kritisiert haben. Das ist Teil einer politischen Entwicklung, die in den Neonazi-Ausschreitungen in Chemnitz einen vorläufigen Höhepunkt fand.

Wir rufen euch alle auf, am Mittwoch, den 31. Oktober 2018, zur studentischen Vollversammlung an der HU zu kommen!

13. Oktober 2018 um 17:00 Uhr
Saalbau Bockenheim
Schwälmerstraße 28
60486 Frankfurt am Main
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Buchvorstellung im Rahmen der Frankfurter Buchmesse

 

Christoph Vandreier: „Warum sind sie wieder da? Geschichtsfälschung, politische Verschwörung und die Wiederkehr des Faschismus in Deutschland“ (Mehring Verlag 2018).

Der Aufstieg der AfD, die Neonazi-Ausschreitungen in Chemnitz und ihre Verteidigung durch Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen empören Millionen Menschen. Doch warum sind die Faschisten sieben Jahrzehnte nach dem Fall des Dritten Reiches wieder da? Ohne die scharfen Veränderungen in Politik, Staatsapparat und Geistesleben zu untersuchen, kann man das nicht verstehen.

Mit der Zuspitzung internationaler Konflikte und der Verschärfung sozialer Spannungen kehrt die herrschende Klasse Deutschlands zur Großmachtpolitik und zu den diktatorischen Herrschaftsformen der Vergangenheit zurück. Die Große Koalition rüstet systematisch auf und setzt die Flüchtlingspolitik der AfD in die Tat um. An den Universitäten werden die Verbrechen der Nazis verharmlost. Rechtsextreme Professoren, wie Jörg Baberowski von der Berliner Humboldt-Universität, werden vehement gegen studentische Kritiker verteidigt. In diesem Klima wächst die AfD, die in der Polizei, im Militär und im Geheimdienst zahlreiche Unterstützer hat. Maaßen war nur die Spitze des Eisbergs.

Das Buch »Warum sind sie wieder da?« geht diesen Fragen sorgfältig nach. Der Autor Christoph Vandreier, der es im Rahmen der Frankfurter Buchmesse vorstellt, war als Sprecher der trotzkistischen Jugendorganisation IYSSE intensiv am Kampf gegen die rechte Offensive beteiligt. Er erklärt, weshalb der Kampf gegen rechts eine sozialistische Perspektive erfordert.

Die große Mehrheit der Bevölkerung ist über die Neonazi-Ausschreitungen in Chemnitz zutiefst schockiert. Sie lehnt die AfD ebenso ab wie Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Doch moralische Empörung reicht nicht aus, um den braunen Mob aufzuhalten. Um ihm wirkungsvoll entgegenzutreten, muss man die politischen Ursachen verstehen. Anders als in den 1930er Jahren sind die Nazis heute keine Massenbewegung, sondern eine verhasste Minderheit. Doch das macht sie nicht weniger gefährlich. Der Grund dafür ist, dass sie auf die Unterstützung des Staatsapparats und der Regierung zählen können.

Unter Bedingungen der tiefen Krise des Kapitalismus, weltweiter Kriege und wachsender Konflikte zwischen den Großmächten wird die extreme Rechte von der herrschenden Klasse gezielt aufgebaut, um ihre Politik des Militarismus, der inneren Aufrüstung und des Sozialkahlschlags durchzusetzen. Der Kampf gegen Rechts erfordert deshalb ein sozialistisches Programm.

 

  • Stoppt die Verschwörung von Großer Koalition, Staatsapparat und Rechtsextremen!
  • Nie wieder Krieg! Keine Rückkehr Deutschlands zu einer aggressiven Großmachtpolitik!
  • Auflösung des Verfassungsschutzes und sofortige Einstellung der Beobachtung der SGP und anderer linker Organisationen!
  • Verteidigt das Recht auf Asyl! Nein zu staatlicher Aufrüstung und Überwachung!
  • Schluss mit Armut und Ausbeutung – für soziale Gleichheit!
    Die großen Vermögen, Banken und Konzerne müssen enteignet und unter demokratische Kontrolle gestellt werden.

Berlin

25.09.2018, 18:00 Uhr
Centre Français
Müllerstraße 74
13349 Berlin
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Stuttgart

26.09.2018, 18:00 Uhr
Altes Feuerwehrhaus Süd
Möhringer Straße 56
70199 Stuttgart
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Bochum

27.09.2018, 19:00 Uhr
atelier automatique
Rottstraße 14
44793 Bochum
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Stoppt den weltweiten Terror gegen Flüchtlinge

 

Das brutale Vorgehen der EU und ihrer nationalen Regierungen gegen Flüchtlinge erinnert an die dunkelsten Zeiten der deutschen und europäischen Geschichte. Die Maßnahmen, die diskutiert und vorbereitet werden, reichen von der kompletten Abriegelung der Grenzen, über die Errichtung regelrechter Konzentrationslager in Nordafrika und Europa, bis hin zur Zählung der Sinti und Roma in Italien und der Deportation Hunderttausender zurück in die Kriegsgebiete des Nahen und Mittleren Ostens. Die Große Koalition in Deutschland übernimmt die rechtsextreme Flüchtlingspolitik der AfD. Auch in den USA geht die Trump-Regierung rücksichtslos gegen Migranten vor.

Der Terror gegen Flüchtlinge ist ein globales Phänomen und richtetet sich gegen die Arbeiterklasse insgesamt. Unter Bedingungen der tiefsten Krise des Kapitalismus seit den 1930er Jahren und wachsender Konflikte zwischen den Großmächten verschärft die herrschende Klasse weltweit die Flüchtlingspolitik, um ihre Politik des Militarismus, der inneren Aufrüstung und des Sozialabbaus gegen die wachsende Opposition in der Bevölkerung durchzusetzen.

Wir fordern:

Abzug der europäischen und US-Truppen aus dem Nahen Osten und Nordafrika!

Auflösung der „Hotspots“ und Haftlager weltweit!

Abschaffung der EU-Grenzpolizei Frontex!

Anerkennung aller Flüchtlinge und nicht gemeldeten Einwanderer in Europa!

Stoppt die Kriminalisierung der Seenotretter und Helfer!

Christoph Vandreier, Redaktionsmitglied der World Socialist Web Site und stellvertretender Vorsitzender der SGP, spricht im Juli 2018 auf einer Veranstaltung der IYSSE an der Berliner Humboldt-Universität.

 

»Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern.«

200 Jahre Karl Marx – Die Aktualität des Marxismus

200 Jahre nach seiner Geburt sind Karl Marx‘ Ideen von größter Aktualität. Der Kapitalismus führt auf der ganzen Welt erneut zu Massenelend, Krieg und Diktatur. Marx hat in seinem monumentalen Werk nachgewiesen, dass diese Entwicklung unvermeidlich ist, wenn der Kapitalismus nicht gestürzt und durch eine rational und demokratisch geplante Wirtschaftsordnung ersetzt wird.

Auf der Veranstaltung wollen wir über die philosophischen und politischen Grundzüge des wissenschaftlichen Sozialismus von Marx und Engels und ihre praktische Umsetzung durch Lenin und Trotzki in der Oktoberrevolution diskutieren. Als Jugend- und Studierendenorganisation der Vierten Internationale stützen wir uns auf dieses Erbe und kämpfen für die Wiederbelebung des Marxismus auch an den Universitäten.

Bochum – 9. Mai 2018

18:00 Uhr
Ruhr-Uni Bochum
Universitätsstr. 150
44801 Bochum
Hörsaal HGB 20
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München – 30. Mai 2018

18:00 Uhr
Hochschule München
Roter Würfel (Raum R 0.055)
Lothstraße 64
80335 München
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Bonn – 6. Juni 2018

18:00 Uhr
Universität Bonn
Hörsaal XVII

Regina-Pacis-Weg
5
53113 Bonn
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Leipzig – 14. Juni 2018

18:00 Uhr
Moritzbastei
Universitätsstraße 9
04109 Leipzig
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Frankfurt – 21. Juni 2018

18:30 Uhr
Haus der Jugend (Jugendherberge)
Terrassensaal
Deutschherrnufer 12
60594 Frankfurt am Main
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Karlsruhe – 27. Juni 2018

18:30 Uhr
Karlsruher Institut für Technologie
Gebäude 50.41 (Raum 045/046)
Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe
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Dresden – 12. Juli 2018

18:30 Uhr
Technische Universität Dresden
Hörsaalzentrum
Raum HSZ/301/U
Bergstraße 64
01069 Dresden
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